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Gartenkalender September
Nach Hitze und Trockenheit zeigt der Rasen zum Ende des Sommers häufig erste Schwachstellen. Jetzt können Sie kahle oder strapazierte Stellen noch einmal gezielt ausbessern.
✓ Rasen regelmäßig mähen, aber nicht zu kurz
✓ Laub und Fallobst von der Fläche entfernen
✓ kahle Stellen mit Rasensamen nachsäen
✓ bei starkem Rasenfilz und geeigneter Witterung gegebenenfalls noch einmal vertikutieren
Der September eignet sich besonders gut für Reparaturarbeiten, weil der Boden noch warm ist und gleichzeitig meist wieder mehr Feuchtigkeit zur Verfügung steht.
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Wer sich im nächsten Frühjahr über Tulpen, Narzissen, Krokusse oder Hyazinthen freuen möchte, sollte jetzt aktiv werden. September und Oktober gehören zu den besten Monaten zum Pflanzen vieler Frühjahrsblüher. Je früher die Zwiebeln gesetzt werden, desto mehr Zeit bleibt ihnen, vor dem Winter Wurzeln zu bilden.
Als einfache Faustregel gilt: Die Pflanztiefe beträgt ungefähr das Zwei- bis Dreifache der Zwiebelhöhe. Wichtig ist ein lockerer, durchlässiger Boden ohne Staunässe.
👉 Tipp: Besonders schön wirken Blumenzwiebeln, wenn sie nicht einzeln, sondern in kleinen Gruppen gepflanzt werden.
Auch für viele neue Pflanzen beginnt jetzt eine gute Pflanzzeit. Stauden können noch ins Beet gesetzt werden und immergrüne Gehölze wie Rhododendron, Ilex oder Koniferen lassen sich im September gut umpflanzen, solange noch ausreichend Zeit bis zu stärkeren Frösten bleibt. Sommergrüne Gehölze sollten dagegen möglichst erst nach dem Laubfall umgesetzt werden.
Nach dem Pflanzen gilt: Auch bei kühlerem Wetter gründlich angießen und den Boden in den folgenden Wochen nicht vollständig austrocknen lassen.
Im September hat die Erntesaison noch einmal Hochkonjunktur. Je nach Region und Sorte sind jetzt unter anderem Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kürbisse, Tomaten, Zucchini und zahlreiche Wurzelgemüse erntereif.
Fallobst sollte regelmäßig eingesammelt werden. Dadurch bleibt nicht nur der Rasen sauber – beschädigte und faulende Früchte können außerdem Krankheiten und Schädlinge begünstigen.
Die ersten Blätter fallen und abgeerntete Flächen werden frei. Gesundes Pflanzenmaterial und Laub können jetzt sinnvoll genutzt werden – zum Beispiel für den Kompost oder als schützende Mulchschicht in geeigneten Beeten.
Eine Mulchschicht hilft dabei, Feuchtigkeit im Boden zu halten und schützt das Bodenleben. Ein pauschales Nachmulchen mit Rindenmulch ist jedoch nicht in jedem Beet notwendig – entscheidend ist, wie stark die vorhandene Mulchschicht bereits abgebaut ist.
👉 bauSpezi-Tipp: Laubrechen, Gartensäcke, Komposter, Rindenmulch und weiteres Zubehör erleichtern jetzt die Herbstarbeit.
Mit Astern, Chrysanthemen, Heide und anderen Herbstpflanzen lassen sich Beete, Kübel und Eingangsbereiche jetzt noch einmal neu gestalten. Besonders spät blühende Pflanzen bieten zudem bis weit in den Herbst hinein Nahrung für Insekten.
Achten Sie bei der Pflanzenauswahl möglichst auf einen geeigneten Standort und robuste, winterharte Sorten.
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